Ich hatte heute Nacht einen Traum, den muss ich Ihnen gleich erzählen, bevor ich ihn vergesse.
Ich saß im Jahr 3000 neben einem sympathischen Mann mittleren Alters auf einer Bank, wir betrachteten den Planeten Erde zu unseren Füßen. Das reinste Paradies, sage ich Ihnen. So wie es früher
einmal war. Blühende Natur überall, die Tiere friedlich miteinander und in den Bäumen saßen Affen und aßen Früchte aller Art.
„Und wo“, fragte ich, „wo ist der Mensch? Gibt es den nicht mehr?“
Der Mann neben mir verzog sein Gesicht.
„Was soll ich sagen..“, meinte er, „er hatte sich fatal entwickelt! Er wurde zur Intelligenzbestie!“
Ich zuckte zusammen.
„Ja, leider. Anders kann ich es nicht sagen. Dass aus Affen Menschen wurden, das war geplant, aber dass sie durch Intelligenz solche Ungeheuer wurden....Von meinem Paradies blieb nichts übrig.
Ich musste das beenden.“
„Und jetzt gibt es wieder nur Affen und keine Menschen?“
„In der Tat, es ist ein neuer Anfang.“
„Aber wie wollen Sie verhindern, dass aus Affen wieder Menschen werden?“
„Nun, ich habe vorgesorgt.. Sobald ich einen Affen entdecke, der klüger ist als andere, versetze ich ihn auf einen extra Planeten. Ich nenne ihn den Planeten der Intelligenten.“
„Gratuliere“, murmelte ich.
„Andererseits habe ich ein neues Problem.. Auf dem Planeten zeigen sich erste Symptome der Unzufriedenheit, es gibt da einige, die sich Erfinder nennen. Sie wollen entwickeln, was sie sich
ausdenken. Ich muss das verhindern. Aber wie?“
„Lassen Sie sie doch ihre Erfindungen machen“, sagte ich, „in einem virtuellen Spiel!“
Der Mann gab mir einen Klaps auf die Schulter.
„Großartig, das ist die Lösung..“
Und dann passierte es. Plötzlich war ich woanders. Und ich war auf einem Planeten, da saßen Affen, aber auch schon halbe Menschen, und waren versunken in einer virtuellen Welt. Ich war auf dem
Planeten der Intelligenten gelandet.
„Herr Gott“, rief ich, „was hab ich denn getan, dass du mich hierher verbannst?“
Aber dann, Gott sei Dank, bin ich aufgewacht.