Es war an einem Abend,
da bin ich aufgeschreckt.
An einem Buch mich labend,
hab ich etwas entdeckt:
Der Mann in der Geschichte
ist strenger Moralist,
steht gern im Rampenlichte,
weil er ein Redner ist.
Er hält sich hoch in Ehren,
er scheut kein Wortgefecht.
Doch will ihn wer belehren,
dann geht's dem aber schlecht.
Er ist der Ordnung Stütze
und sitzt gern zu Gericht.
Er liebt den Spaß, doch Witze,
die ihn betreffen, nicht.
Und steht er vor Gemälden,
schaut er ganz träumrisch drein,
und glaubt, wie diese Helden
zum Kampf geborn zu sein.
Dann tritt er mit dem linken
auf seinen rechten Fuß,
statt gehn muss er jetzt hinken,
da kriegt er einen Blues.
Doch bald schwenkt er die Fahne,
belebt von Bier und Wein.
Das ist, mein Gott, ich ahne,
das muss mein Ahne sein.
An diesem späten Abend
war ich doch sehr bewegt,
und hab, mein Schicksal tragend,
mich still ins Bett gelegt.