Aktuelles

 Je mehr Ordnung in einem Land herrscht,

desto weniger hat das Volk zu lachen.

   Harald Schmid

 

 Foto: Eika Aue

Berliner Abendsonne
Berliner Abendsonne

 

Neu! Erscheint in Kürze!

Quelle: planet-wissen.de
Quelle: planet-wissen.de

Für Sie aufgelesen:

                                     Visionen für unser Jahrhundert

Jochen Zielke
20.11.2018


Ein Ur-Vater der KI-Forschung, Viarvin Minsky, meinte schon früh: „Geist ist nichts weiter als ein Produkt aus geistlosen, aber intelligent ineinandergeschachtelten Ober- und Unterprogrammen.“ Für den Robotik-Querdenker Hans Moravec ist völlig klar: „Die Umwandlung der unzulänglichen, biologischen in eine bessere, digitale Lebensform steht unmittelbar bevor - wir werden alle zu Robotern.“
Schon Mitte dieses Jahrhunderts werden viele Implantate den vergänglichen menschlichen Körper leistungsfähiger machen, glaubt Moravec. Und das sei nur der Anfang. Dem setzt ein anderer - ebenfalls heftig umstrittener Vordenker der Szene - noch eins drauf: Ray Kurzweil beschreibt in einem Fahrplan die Zukunft der Künstlichen Intelligenz. Danach wird sie schon Ende dieses Jahrhunderts den Menschen als Krone der Schöpfung ablösen. Wenn Maschinen nicht sogar die Kontrolle über unseren Alltag übernehmen, könnten Menschen vielleicht ihren Geist scannen und in einem Roboterkörper oder im Computer weiterleben.
Die Chiptechnologie wird der Schrittmacher solch potenzieller Entwicklungen sein.Und die Entwicklung der Rechenleistungen und damit der elektronischen Gehirne wird weiter exponentiell ansteigen. Damit - so Kurzweil - werden sich schon am Ende dieses Jahrhunderts bisher noch unvorstellbare Möglichkeiten ergeben.

Futuristisch oder realistisch - zu welchen Meinungen man auch immer angesichts solcher Visionen kommt - sie sind zugleich erschreckend, aber auch faszinierend.

 

 Berlin jetzt auch an der Ostsee:

 

Armin Stübe

überreicht dem Vorsitzenden des KULTURVEREINS OSTSEEBAD NIENHAGEN e.V. Thomas Pätow

das Berlin-Fotobuch

aus dem Stadthaus Verlag

als Dankeschön

für seinen unermüdlichen Einsatz

für die Bürger des Ortes.

 

Und hier das Neuste vom Kulturverein: Sieben Filme und vieles mehr in Nienhagen

 

             Der Gutbürger

Klar bin ich für Gerechtigkeit...
Doch der ist dumm und der gescheit,
drum bleibt der arm und der wird reich.
Kein Mensch ist einem andern gleich.

 

Ich werde mich nicht länger quäln
und lasse jetzt die andern wähln.
Gelogen wird ja haufenweis,
ich lese nur, was ich schon weiß.

 

Ich muss mal sagen, wie es ist:
Ein Moslem wäre besser Christ!
Er bräuchte dann den Vollbart nicht,
und schon wär deutsch auch sein Gesicht.

Ich danke Gott, das ist vorbei,
bei uns gibt es kein Kriegsgeschrei.
Woanders ist es nicht so schön,
man hört von fern schon Kriegsgedröhn.

Nicht meine Schuld, kann nichts dafür,
drum Fenster zu und zu die Tür!
Jetzt brüh ich meinen Tee und dann
schau ich mir einen „Tatort“ an.

Und wird's im Garten etwas wild,
dann nur, weil jemand nicht gut grillt.
So friedlich geht es bei mir zu.
Drum, liebe Welt, lass mich in Ruh.

Aus Verse auf der Kachelwand

 

Zum Weiterlesen

 

Der Pausensänger

Das Kabarett Distel am Berliner Bahnhof Friedrichstraße hat seit seiner Gründung vor 65 Jahren bis heute ein Problem – es hat ... weiter

 

Wasserstadt Berlin
Da kommt Besuch aus der Provinz und der will bespaßt werden. Für den Berliner ist das der blanke Stress. Da muss  ... weiter

 

Der Frieden ist blau
Obwohl ich schon seit genau sieben Jahre wieder in Berlin wohne, war dies ... weiter

 

Die Türme von Pankow

Meine unmittelbare Umgebung habe ich noch lange nicht komplett erwandert. Gerade gab es eine gute Gelegenheit für ein Stück Heimatkunde... weiter

 

Schreck am Abend

Es war am späten Abend,
da bin ich aufgeschreckt.
In alten Schriften grabend,
hab ich mich selbst entdeckt..  weiter

 

Der gelbe Stern

THERAPEUT: Wie geht es Ihnen?

MANN: Eigentlich ganz gut. Aber letzte Woche gab es für mich einen Empfang in der Geschäftsleitung. Ich geh in Rente. Ich dachte, ich falle um. Schon merkwürdig, dass man in meinem Alter plötzlich eine Sozialphobie bekommt. Ab drei Menschen... weiter

 

Kälte
Ich schaute im Fernsehen das Endspiel der Champions League. Ich gebe zu, wenn ich Fußball gucke, lässt mich alles andere kalt. Meine Freundin... weiter

 

Taufe auf Schwedisch

An einem Julinachmittag des Jahres 1958 fuhr ein Lastwagen von Halmstad an der Westküste Schwedens nach Växjö in Småland. Geladen hatte er Nachschub für den staatlichen Spirituosenladen ... weiter

 

Winter

Nicht die Kälte ist es, die einen im Winter zermürbt, sondern die Dunkelheit. Du wachst bei Nacht auf, obwohl es schon sieben Uhr morgens ist, dann.. weiter

 

Eine Geschichte aus der Zeit der schwedischen Prohibition

Noch heute gibt es einen Rest der schwedischen Prohibition (1917 bis 1955): Alkoholische Getränke gibt es in Schweden ... weiter

 

Aphorismen und Notate

Er nimmt sich die Freiheit, die Wahrheit wenigstens im Buch zu sagen. /

Wer nachdenkt, darf sich widersprechen, wer nicht nachdenkt, widerspricht .... weiter

 

68 – Es gab nicht nur Demos

 

Ursula Eisenberg („68“ und der Sumpf einer Bildungsbürgerfamilie)

Sigi Hirsch (Meine Begegnung mit Günter Grass)

Dieter Lenz (Der Buchladen)

Marianne Müller-Brettel (Zimmersuche 1968)

Harald Schmid („Kannst du schreiben, Kumpel?“ oder

Wie man einen Arbeiterschriftsteller macht)

 und 10 Abbildungen

2. Auflage
116 S., 11,5 x 18 cm, Softcover, 9,80 €

                                    Bestellung im Shop  

 

Siehe auch  Lesetheater  Das Boot im Garten

 

  2. Auflage!

 

Jeder Satz ein Treffer...

 

Wer laut denkt, lebt gefährlich

Aphorismen und Notate

von Harald Schmid

 

96 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 10,50 €

ISBN 978-3922299-45-5

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

______________________________________________________________________

 

Buchprogramm im Online-Shop