Die Welt wird sich wandeln, aber ich nicht, dachte ich mit schwermütiger Eitelkeit.

Jorge Lui Borges in der Erzählung "Das Aleph"

Aktuelles

Hütte in Småland / Schweden
Hütte in Småland / Schweden

Um seinen Weg zu finden, muss man ihn erst verlieren.

Oder die Geschichte von einem, der mit einem Stück Holz spricht.

Zwischen Troll und Buddha

Immer mehr muss die Vielfalt der Natur der Einfalt des Menschen weichen.

Harald Schmid

 

Nachruf

 

So wollte er sich sehn:
ein Gott aus eigner Hand,
und über Grenzen gehn,
  bis plötzlich er verschwand.

 

Wer weiß, wohin er ging?
Der Erde ist's egal.
Er war ein Widerling,

der täglich sie bestahl.

 

mehr

 

Aufgelesen

 

Foto: tagesspiegel-online
Foto: tagesspiegel-online

Liv Lisa Fries ist Schauspielerin und wurde durch die Serie "Babylon Berlin" bekannt. Sie sieht Berlin und die Welt an einem Wendepunkt, an dem sich auch der Verkehr komplett verändern muss.

Fahrradfahren für den Systemwechsel
Lasst uns Wohlstand anders denken

 

Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, spüre ich mich, ich erfahre die Distanzen der Orte neu. Ich erlebe die Welt, in der ich lebe. Die körperliche Anstrengung belebt den Geist und ich fühle mich lebendig. 
Wieso haben Autos Priorität? Sollte nicht der Mensch viel mehr gefördert werden? Wir sind in der Lage, uns zu bewegen, wieso nutzen wir dies nicht? Ich bin nicht gegen Autos, sondern für Fahrräder. 
Das Fahrrad hilft mir in dieser beschleunigten Zeit wieder etwas zu entschleunigen. Es hilft auch, Dauer wieder existent werden zu lassen. 
Sich in der Stadt, in der ich lebe, aus eigener Kraft frei und unabhängig zu bewegen, die Stadt oder auch die Natur zu sehen, ist wundervoll. Ich kann Menschen begegnen, ich kann auch mir selbst begegnen. 
Ich finde ein Miteinander und kein Nebeneinander sehr erstrebenswert. 
Ich möchte in einer Stadt Berlin und einer Welt leben, in der es weniger Lärm, bessere Luft und mehr Raum und Sicherheit für Fahrradfahrer und Menschen außerhalb von zwei Tonnen Metall gibt.

Aus tagesspiegel-online v. 26.8.2019

 

Tagesspiegel-Online v. 29.8.2019

These von Zukunftsforscher Horst Opaschowski:
Medien machen einsamer und aggressiver
von Bernhard Sprengel


Trotz der Vernetzung durch die neuen Medien werden die Menschen in Deutschland nach Ansicht des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski einsamer und aggressiver. „Der moderne Mensch droht in der Masse zu vereinsamen. Massenvereinsamung ist das größte Zukunftsparadox, weil es an echten Bezugspersonen und tieferen Beziehungen fehlt“, schreibt Opaschowski in seinem neuen Buch „Wissen, was wird“. Von der Kontaktarmut seien besonders ältere Menschen betroffen. Die Politik müsse reagieren. Großbritanniens Regierung habe das Thema bereits als Aufgabe einem Ministerium zugeordnet.
Die junge Generation wolle sich nicht mehr binden, weder in Beziehungen noch durch ein soziales Engagement. In Umfragen... weiter

 

 

Warnungen an mich selbst

Aphorismen

von Harald Schmid

 

92 S., 18 cm hoch, 12,5 cm breit,

Softcover 10,20 €

 

Bestellung Shop

 

Wir

Gewiss, wir werden mal alles verlieren,
doch werden wir vorher noch alles probieren.

 

Denn weniger wissen,
heißt mehr erfahren,
und was wir vermissen,
ist bloß, was wir waren.

 

Nicht wissend, was kommt, erleben wir viel,
wir sind die Vollgepackten.
Doch endet das Wandern erst am Ziel:
viel mehr zu sein als Fakten.

Verse auf der Kachelwand

 

 

Zum Weiterlesen

Die Berliner Singuhr
Tausende versammelten sich im Oktober 2016, einem milden Herbsttag, vor der Parochialkirche in Berlin. Heute bekam die Stadt etwas zurück, was Jahrhunderte  ... weiter

 

„Ganja Ganja!“ in Kreuzberg
Vor kurzem habe ich im TV eine Dokumentation über den Reggae-Sänger Bob Marley gesehen, darum kenne ich dieses Wort, das Haschisch meint. Gestern Nachmittag im Görlitzer Park wurde es mir... weiter

 

Im „Großen Haus“
Wenn ein Genosse in der DDR in das Große Haus einbestellt wurde, bekam er meist kein gutes Gefühl. Denn hier war die politische Machtzentrale des Landes. Hier legte ... weiter

 

Aphorismen und Notate

Er nimmt sich die Freiheit, die Wahrheit wenigstens im Buch zu sagen. /

Wer nachdenkt, darf sich widersprechen, wer nicht nachdenkt, widerspricht .... weiter

 

Die Saga der Odin-Quelle

Schwer vorstellbar, dass die Schweden einmal Wikinger waren – so sanftmütig wie sie heute sind.
Aber es gab eine Wikingerzeit, das beweisen... weiter

 

Der Kater und ich

Wir haben einen  Kater. Anders als beim Kater nach einem Zechgelage haben wir den dauernd. Meine Frau sagt jedem, der es wissen will, er sei uns zugelaufen. Aber das stimmt nicht. Mir ist er nicht .... weiter

 

Mein Freund zieht in den Krieg 

Ein schönes Bild: Großmutter und Enkelin Meike im ernsthaften Gespräch über Militär und Sicherheit und Frieden und Unsicherheit in der Stube, während des Galaessens, beim Spaziergang und ... weiter

 

VON UNTEN
Rückenlage mit Blick auf die niedrige Decke. Ich fühle mich angekommen hier unten, will nie wieder hoch, genieße den besonderen Blickwinkel auf unsere alte Küche. Das Spinnennetz rechts oben...weiter

 

Pech gehabt
Es erwacht die Stadt, reckt ihre
Glieder und sie seufzt entzückt,
weil man ihr schon früh um viere
Drogen in die Adern drückt. .... weiter

 

FOTOS

Da sieht die Großmutter mich an –

schon vierzig Jahre tot.

Obwohl ich's nicht erkennen kann,

weiß ich: ihr Kleid ist rot.... ..weiter

 

Winter

Nicht die Kälte ist es, die einen im Winter zermürbt, sondern die Dunkelheit. Du wachst bei Nacht auf, obwohl es schon sieben Uhr morgens ist, dann.. weiter

 

 BERLIN – gesehen und erlebt

 Bildband mit Texten

 Fotos: Beate Stübe, Eika Aue, Detlef Nickel, Thomas Lenz

 Texte: Eika Aue, Jürgen Mahrt, Dieter Lenz

 96 S. DIN A 5, Softcover, 19,80 €

Bestellungen: Shop

 

68 – Es gab nicht nur Demos

 

Ursula Eisenberg („68“ und der Sumpf einer Bildungsbürgerfamilie)

Sigi Hirsch (Meine Begegnung mit Günter Grass)

Dieter Lenz (Der Buchladen)

Marianne Müller-Brettel (Zimmersuche 1968)

Harald Schmid („Kannst du schreiben, Kumpel?“ oder

Wie man einen Arbeiterschriftsteller macht)

 und 10 Abbildungen

2. Auflage
116 S., 11,5 x 18 cm, Softcover, 9,80 €

                                    Bestellung im Shop  

 

    Siehe auch  Lesetheater  Das Boot im Garten

 

  2. Auflage!

Jeder Satz ein Treffer...

 

Wer laut denkt, lebt gefährlich

Aphorismen und Notate

von Harald Schmid

 

96 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 10,50 €

ISBN 978-3922299-45-5

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

______________________________________________________________________

 

Das ganze Buchprogramm siehe Online-Shop