Die Welt wird sich wandeln, aber ich nicht, dachte ich mit schwermütiger Eitelkeit.

Jorge Lui Borges in "Das Aleph", Erzählung

Aktuelles

Ein Haus stemmt sich gegen den Klimawandel.
Ein Haus stemmt sich gegen den Klimawandel.

 

Immer mehr muss die Vielfalt der Natur der Einfalt des Menschen weichen.

Harald Schmid

 

Aufgelesen

 

...denn man bilde sich nicht ein, dass je eine Propaganda Erfolg habe, von der ihre Initiatoren nicht selbst überzeugt sind. Alle politischen Extremisten meinen das, was sie sagen und herausschreien – ob rechts oder links –, sie werden auch immer das ausführen, was sie in ihren wildesten Proklamationen verkündet haben; denn wenn sie das nur zum Zweck des Stimmenfangs oder aus purer politischer Rechnung täten, würden sie niemals die Massen fanatisieren und mitreißen: das ist eine Lehre, die wir in peinlichen Lektionen gelernt haben.

Carl Zuckmayer in „Als wär's ein Stück von mir“,

Lebenserinnerungen, 1966, S. Fischer Verlag

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 Japans Roboterrevolution

 Aus Japan berichtet in SPIEGEL Online Stefan Schultz

 

Die Zukunft der Liebe

 Roboter und künstliche Intelligenz verändern unsere Vorstellungen von Freundschaft und Liebe: Der Japaner Akihiko Kondo ist mit einem Hologramm verheiratet. .... weiter

                                                              Die Pflegemaschinen

Das Altersheim Zenkoukai will bald ohne menschliche Pfleger auskommen. Die 85-jährige Nakajima Fumiko hält einen der vielen Roboter, die dort eingesetzt werden, manchmal für ihren Sohn...  weiter

                                                              Die Götter der Zukunft

In einem uralten Tempel in Kyoto kann man einem der ersten Robotergötter begegnen. Auf einem Friedhof in Tokio wird der Tod zum Hightech-Trip. Wie wird Technik unseren Glauben verändern? ... weiter

                                                       Die Zukunft der Menschlichkeit
Was bleibt vom Menschen, wenn wir den perfekten Androiden bauen? Der Roboterforscher Hiroshi Ishiguro glaubt, der Antwort auf diese Frage schon sehr nahe zu sein... weiter

 

Nachruf

 

So wollte er sich sehn:
als Gott aus eigner Hand
und über Grenzen gehn,
  bis plötzlich er verschwand.

 

Wer weiß, wohin er ging?
Der Erde ist's egal.
Er war ein Widerling,

der täglich sie bestahl.

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Warnungen an mich selbst

Aphorismen

von Harald Schmid

 

92 S., 18 cm hoch, 12,5 cm breit,

Softcover 10,20 €

 

Bestellung Shop

 

Zum Weiterlesen

Die Berliner Singuhr
Tausende versammelten sich im Oktober 2016, einem milden Herbsttag, vor der Parochialkirche in Berlin. Heute bekam die Stadt etwas zurück, was Jahrhunderte  ... weiter

 

„Ganja Ganja!“ in Kreuzberg
Vor kurzem habe ich im TV eine Dokumentation über den Reggae-Sänger Bob Marley gesehen, darum kenne ich dieses Wort, das Haschisch meint. Gestern Nachmittag im Görlitzer Park wurde es mir... weiter

 

Der Pausensänger

Das Kabarett Distel am Berliner Bahnhof Friedrichstraße hat seit seiner Gründung vor 65 Jahren bis heute ein Problem – es hat ... weiter

 

Aphorismen und Notate

Er nimmt sich die Freiheit, die Wahrheit wenigstens im Buch zu sagen. /

Wer nachdenkt, darf sich widersprechen, wer nicht nachdenkt, widerspricht .... weiter

 

Der Kater und ich

Wir haben einen  Kater. Anders als beim Kater nach einem Zechgelage haben wir den dauernd. Meine Frau sagt jedem, der es wissen will, er sei uns zugelaufen. Aber das stimmt nicht. Mir ist er nicht .... weiter

 

Mein Freund zieht in den Krieg 

Ein schönes Bild: Großmutter und Enkelin Meike im ernsthaften Gespräch über Militär und Sicherheit und Frieden und Unsicherheit in der Stube, während des Galaessens, beim Spaziergang und ... weiter

 

SCHWEINEBÄUCHE
„Ne, ick lass mir nüscht bieten. Ha' Knie…“ Brigitte ist die älteste meiner noch lebenden ehemaligen Kollegen, Jahrgang 1930. Ich hole sie vom U-Bahnhof ab. Strahlend, geschminkt, in...weiter

 

Früher Morgen
Am Fensterglas tropft Feuchte nieder,
es ist der Todesschweiß der Nacht.
Noch einmal glüht sie auf im Fieber,
dann ist der Schöpfung Werk vollbracht. .... weiter

 

FOTOS

Da sieht die Großmutter mich an –

schon vierzig Jahre tot.

Obwohl ich's nicht erkennen kann,

weiß ich: ihr Kleid ist rot.... ..weiter

 

Winter

Nicht die Kälte ist es, die einen im Winter zermürbt, sondern die Dunkelheit. Du wachst bei Nacht auf, obwohl es schon sieben Uhr morgens ist, dann.. weiter

 

Ursula Eisenberg

 

 

SCHWER-KRAFT

Der Brief-Beschwerer in der Ecke
wartet, dass ihn wer entdecke,
damit er was beschweren kann.

Wo ist der alte Mann,
der immer Briefe geschrieben,
in denen er sich beschwert –
Lieblingswort: „Unerhört!“ ?
Hörte er zu schreiben auf,
kam die alte Männerhand,
tat den Brief-Beschwerer drauf,
um den schweren Gegenstand
später wieder wegzuschieben,
…schickte täglich Briefe raus.

Gegenbriefe blieben aus.
Rechnungsbriefe, die verhassten,
sind geschlossen in 'nem Kasten
nach Sekunden
gleich verschwunden…

Wo ist nur der Mann geblieben?

Der Brief-Beschwerer – verstaubt,
liegt in der Ecke und glaubt:
„Gleich wird mich die Hand ergreifen,
wird das Flocken-Grau abstreifen.
Dann – weil wir zusammen gehören –
werden wir uns zusammen beschweren…“

 

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 BERLIN – gesehen und erlebt

 Bildband mit Texten

 Fotos: Beate Stübe, Eika Aue, Detlef Nickel, Thomas Lenz

 Texte: Eika Aue, Jürgen Mahrt, Dieter Lenz

 96 S. DIN A 5, Softcover, 19,80 €

Bestellungen: Shop

 

68 – Es gab nicht nur Demos

 

Ursula Eisenberg („68“ und der Sumpf einer Bildungsbürgerfamilie)

Sigi Hirsch (Meine Begegnung mit Günter Grass)

Dieter Lenz (Der Buchladen)

Marianne Müller-Brettel (Zimmersuche 1968)

Harald Schmid („Kannst du schreiben, Kumpel?“ oder

Wie man einen Arbeiterschriftsteller macht)

 und 10 Abbildungen

2. Auflage
116 S., 11,5 x 18 cm, Softcover, 9,80 €

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    Siehe auch  Lesetheater  Das Boot im Garten

 

  2. Auflage!

Jeder Satz ein Treffer...

 

Wer laut denkt, lebt gefährlich

Aphorismen und Notate

von Harald Schmid

 

96 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 10,50 €

ISBN 978-3922299-45-5

 

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