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Aktuelles

 

Das Zitat

 

"Nenn uns grau und trostlos, wenn du willst, und sag, dass wir nicht kochen oder uns zu kleiden verstehen – aber erkenn um Himmels willen an, dass wir etwas zu tun versuchen, das genauso ungewöhnlich und herrlich ist, wie es schwierig ist – nämlich eine Revolution zu machen ohne den Terror, ohne plündernden Mob und Geheimpolizei, plötzliche Verhaftungen, Massenselbstmorde und Hinrichtungen, ohne das Riesenpendel der Gewalt in Bewegung zu setzen, das drei Generationen dezimieren kann, ehe es zur Ruhe kommt. Wir kämpfen im letzten Graben der Zivilisation. Wenn wir gewinnen, gewinnen alle.."

 

John Boynton Piestley (1894-1984) in seinem Theaterstück „Familie Linden“.

Der liberale Professor Linden sagt es zu seiner streng katholischen Tochter Marion,

die in den französischen Adel geheiratet hat.

 

BERLIN - gesehen und erlebt

Fotos von Beate Stübe, Thomas Lenz, Eika Aue, Detlef Nickel
Texte von Jürgen Mahrt, Eika Aue, Dieter Lenz

DIN A 5, Softcover,  96 Seiten,t 93 Fotos und 17 Texte,

18,80 €

 

Zu bestellen im Shop

 

Für Sie aufgelesen:

Matthias Horx
Das Neue Normal
Über unseren Weg in die Post-Corona-Zukunft


Womöglich sind Sie derzeit voll und ganz damit beschäftigt, zurück ins NORMAL zu gehen. Das ist mehr als verständlich. Es ist vollkommen verständlich, dass man will, dass alles so wird wie früher. Dass alles endlich wieder NORMAL wird, verdammt!
Aber geht das überhaupt?
Und was ist das überhaupt – NORMAL?
Beschreiben wir einmal die Welt vor Corona. Oft erkennt man man einen Ort ja erst dann, wenn man ihn verlassen hat und zurückschaut. Dasselbe gilt für eine bestimmte Zeit, eine Ära – wir verstehen sie manchmal nur rückwärts. Die Flugzeuge waren voll, übervoll. Man stand in langen Schlangen und war genervt. Im ICE telefonierten Leute laut und ignorant. Die Container fuhren über die Meere und brachten immer mehr neue Waren, Waren, Waren. Alles war voller Werbung, die unentwegt auf den Bildschirmen aufpoppte. Alle hatten Spaß, viel Spaß. Alles wurde immer schneller, billiger, aber auch nerviger. In den Firmen wurden ständig neue Absatzrekorde verkündet, neue Ziele gesetzt..........    weiter

 

Eine weitere Stimme in spiegel.de vom 17. Mai:
Zukunftsforscher zur Coronakrise: "Konsum nach Maß" als neue Glücksformel?
Der Zukunftsforscher Horst Opaschowski führt regelmäßig Studien zur Entwicklung in Deutschland durch. Im Interview spricht er darüber, wie sich die Gesellschaft durch Corona verändern wird.
                                                                                                                                       weiter

Neu im Lesetheater:
Das Mörderspiel

Krimikomödie
Ein kindlich gebliebener Mann spielt ein Mörderspiel, seine Schwestern schauen zu.

Da wird aus dem Spiel Ernst und dann taucht auch noch ein Kommissar auf..

  weiter

 

Zum Weiterlesen

 

Die Berliner Singuhr
Tausende versammelten sich im Oktober 2016, einem milden Herbsttag, vor der Parochialkirche in Berlin. Heute bekam die Stadt etwas zurück, was Jahrhunderte  ... weiter

 

Wohnen im Weltkulturerbe

Wie sich das wohl anfühlt ? Das werde ich heute sicher nicht erfahren, denn ich kenne niemanden von den Leuten, die hier in der Siedlung am Schillerpark wohnen. So kühn bin ich schon lange nicht mehr, dass ich eine Frau, die..  weiter

 

Im „Großen Haus“
Wenn ein Genosse in der DDR in das Große Haus einbestellt wurde, bekam er meist kein gutes Gefühl. Denn hier war die politische Machtzentrale des Landes. Hier legte ... weiter

 

Aphorismen und Notate

Er nimmt sich die Freiheit, die Wahrheit wenigstens im Buch zu sagen. /

Wer nachdenkt, darf sich widersprechen, wer nicht nachdenkt, widerspricht .... weiter

 

Mein Freund zieht in den Krieg 

Ein schönes Bild: Großmutter und Enkelin Meike im ernsthaften Gespräch über Militär und Sicherheit und Frieden und Unsicherheit in der Stube, während des Galaessens, beim Spaziergang und ... weiter

 
Auf der Wache
„Natürlich möchte ich eine Meldung machen!  Name?  Irene Meyer – wie sonst! Bin ganz außer Atem, schwindelig. Mein Infarkt …  Was ich bei Ihnen  will?  Habe ich doch gerade… weiter

 

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Ursula Eisenberg

WARN-HINWEISE

Leben ist eine Reise
im Dschungel der Warnhinweise:
Die Zigarettenpackung droht
groß mit dem Tod.
Beipackzettel für Medikamente
prognostizieren Krankheit und Ende,
der Refrain ist mehr oder minder:
Niemals in die Hände der Kinder!“
Putzmittel, welche etwas taugen
sind gefährlich für Lunge und Augen.
Ohne die Hinweise könnten wir klagen,
deshalb gibt es die Packungs-Beilagen,
wortreich, kleingedruckt, aber ehrlich,
in Europa-üblichen Sprachen.
Überall lauern Bakterien und Viren,
wir sollten niemals etwas berühren,
denn auch Berühren ist lebensgefährlich…
Ganz egal, was wir lassen und machen:
Plötzlich – ehe wir nur gestutzt –
haben wir uns schon weggeputzt.

mehr

                                                                                     Siehe auch Corona-Gedichte

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