Aktuelles

Begegnung, (Foto: Beate Stübe)

Rettet die Freiheit!

Zeigt ihr die Grenzen.

 

AusBlindenbrillen schützen nicht vor Blendern

 

Für Sammler besonderer Literatur und

Freunde der Aphorismen:

 

Blindenbrillen schützen nicht vor Blendern

Aphorismen

 

von Harald Schmid

 

Das Kleine Buch Bd. 3

76 S. 9,5 x 15 cm, Softcover, € 7,50

 

Im Online-Shop

 

 

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Auslandseinsatz der Bundeswehr
Mehr Soldaten nach Mali

Deutschland wird die UN-Mission Minusma in Mali künftig stärker unterstützen. Ab Februar ist es möglich, bis zu 1.000 Soldaten und Soldatinnen am Stabilisierungseinsatz zu beteiligen. Die Bundesregierung beschloss zudem die Mandatsverlängerung bis Ende Januar 2018.

 

Aus einer Mitteilung der Bundesregierung

Dazu das aktuelle Buch:

 

Mein Freund zieht in den Krieg

 

Ein Streitgespräch über Kriege und die Schwierigkeit, sie abzuschaffen

 

Von Marianne Müller-Brettel

Mit einem Vorwort von Andreas Buro

 

108 S. 18,0 cm x 11,5 cm,

Softcover 11,90 Euro

 

ISBN 978-3-922299-40-0

 

 (Zu bestellen auf der Shop-Seite)

 

 

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       Single

 

Am Abend.  Und allein.
Ob was im Facebook steht?
Gequatsche. Nee, wie dumm.
Dann lieber doch offline.
Es ist noch gar nicht spät...
Wie krieg die Nacht ich rum?
Vergnügen im Bett
mit dem iPad?
Dazu zwei Pillen,
um trendy zu chillen?
Das Smartphone her!
Der Akku ist leer.
Ein Schluchzer diskret.
Abel ruft Kain.
Er ist so allein,
wie’s gar nicht mehr geht.

 

 

 Aus: Mein Schatz, das haut dich um

von Dieter Lenz

Verse an der Kachelwand

   Das Kleine Buch Bd. 1, 7,50 €

Im Online-Shop

 

 

 

Angst

 

Die Angst, vor einem Abgrund zu stehen,
 die Angst, auf die falsche Seite zu gehen,
die Angst vor nicht mehr geltenden Werten,
die Angst vor Bahnhöfen und Konzerten,
die Angst vor dem Morgen und vor dem Heute,
Angst vor der Angst der anderen Leute,
Angst vor dem, was die Leute fragen,
Angst, darauf etwas Falsches zu sagen,
die Angst, noch selber etwas zu wagen,
Angst vor diesem Druck auf dem Magen,
Angst vor der Innen-Außen-Zensur….
Angst – eine sachte zündelnde Schnur.

Die Angst hält überall Wache,
die Angst vernichtet die Sprache.

 

 

 Aus: Ich sag's im  Guten

von Ursula Eisenberg

Zeitgedichte

Das Kleine Buch Bd. 2, 7,50 €

Im Shop

 

 

 Veranstaltungen

 

Der radioeins und Freitag Salon

Montag, 6. März 2017 um 20 Uhr
im Maxim Gorki Theater, Studio Я, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin.
 
Deutschland: Stimmung schlecht, Zukunft ungewiss?
Jakob Augstein im Gespräch mit Heinz Bude

Die politische Atmosphäre in Deutschland -und nicht nur hier- ist aufgeladen. Flüchtlingskrise, soziale Spaltung und vieles mehr haben Misstrauen und Gereiztheit in bestimmten Bevölkerungsschichten hervorgerufen - das Vertrauen in die Politik ist verloren gegangen. Ergebnis: Pegida und beängstigende Wahlergebnisse für die AfD. „Die Misstrauensgesellschaft ist eine Form der politischen Orientierung oder Nichtorientierung, die wir auch in Frankreich haben, die wir auch in den USA haben.“ so der Sozialwissenschaftler Heinz Bude. Ist die Zeit auch reif für einen positiven Stimmungswandel und politische Zukunftsideen? Kann man das Misstrauen in irgendeine Art von Vertrauen wandeln? Und wer kann das machen?
Jakob Augstein mit Heinz Bude über die enttäuschende, ausweglose Gegenwart, hysterischen Stimmungsmedien und das Gefühl der Welt.
 
Heinz Bude, Jahrgang 1954, lebt in Berlin und hat einen Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Kassel inne. Er beschäftigt sich mit den Generationen im sozialen Wandel und erkennt mit dem Begriff der sozialen Exklusion neue Formen der gesellschaftlichen Ungleichheit.
 
Zu hören auch live auf radioeins am 06. Februar von 20.00 – 21.00 Uhr

 

 

 

Aus dem Veranstaltungskalender des Literaturforums

 im Brecht-Haus

 

Eintritt, wenn nicht anders angegeben, 5,-/3,- €
KEIN KARTENVORVERKAUF
Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Literaturforum im Brecht-Haus,Träger: Gesellschaft für Sinn und Form e.V.
Chausseestr.125 | 10115 Berlin
Fon: 030 - 28 22 003, Fax: 030 - 28 23 417

E-Mail: info@lfbrecht.de

 

Do. 23.02.2017 / 20:00 Uhr / Gespräch

>Lebenszeugnisse<

Nationalität: Staatenlos. Die Geschichte einer Selbstfindung nach dem Kindertransport 1939 aus Hitlerdeutschland
Wolfgang Benz im Gespräch mit Markus Roth

 

Seit Ursula Krechels Roman „Landgericht“ weiß eine große Leserschaft vom Lebensweg der Familie des jüdischen Richters Richard Kornitzer, von deren Verfolgung, ihrem Exil und der schwierigen Rückkehr. Mit Ruth Barnetts Bericht liegt nun die wahre Geschichte eines der Kinder erstmals auf Deutsch vor. Ruth Barnett entkam 1939 als kleines Mädchen in letzter Minute den Nationalsozialisten. Zusammen mit ihrem Bruder gelangte sie in einem Kindertransport nach Großbritannien. Anschaulich erzählt sie von ihrer schwierigen Existenz als heimat- und

staatenloses jüdisches Mädchen in der Fremde, von ihren Jahren in Heimen und Pflegefamilien. Der Historiker Markus Roth (Arbeitsstelle Holocaustliteratur Universität Gießen) ist Mitherausgeber von Ruth Barnetts Bericht. Er gibt im Gespräch Auskunft über das Schicksal der Autorin und ihres Textes.

 



Di. 28.02.2017 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung

Manfred Görtemaker und Christoph Safferling „Die Akte Rosenburg
Stefan Reinecke im Gespräch mit Manfred Görtemaker

 

Auf wichtigen Positionen im Justizministerium der frühen BRD saßen Personen, die massiv eingriffen, sobald es um die Vertuschung der braunen Vergangenheit ging. Dass Juristen mit NS-Vergangenheit in der Behörde Dienst taten, wurde nicht als problematisch empfunden. „Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit“ zeigt, wer alles im Ministerium unterkam und welchen Einfluss das auf die Rechtspraxis hatte – nicht zuletzt bei der Strafverfolgung von NS-Tätern.

 

 

 

Mi. 01.03.2017 / 20:00 Uhr / Lesung und Gespräch – Buchpremiere
Tom Schulz „Die Verlegung der Stolpersteine“
Moderation: Dieter Stolz

In seinen neuen Gedichten erkundet Tom Schulz das Leben mit geschärftem historischen Bewusstsein. Er beansprucht das Phantomgedächtnis der Überlieferung, überblendet die eigene Erinnerung etwa an die Kindheit in der DDR mit Szenen des brennenden Dresdens und der Gegenwart der Pegida-Aufmärsche. Wohin uns seine Sprachkunstwerke auch führen, sie lassen erahnen, dass das Stolpern Bedingung ist für eine ebenso empathische wie poetische Wahrnehmung der Welt.


Do. 02.03.2017 / 20:00 Uhr / Gespräch
Soll und Haben. Berlins neuer Kultursenator gibt Auskunft
Alfred Eichhorn im Gespräch mit Klaus Lederer

Klaus Lederer ist seit 2003 im Abgeordnetenhaus. Mitte Dezember hat er in der neuen rot-rot-grünen Koalition den nun wieder eigenständigen Posten des Kultursenators übernommen. Alfred Eichhorn spricht mit Lederer über ‚Geist und Macht‘ und ‚Sinn und Form‘. Das Publikum im Literaturforum hat Gelegenheit, den Senator über seine Erfahrungen nach 78 Tagen im Amt zu befragen und ihn an seinen Aussagen aus dem Wahlkampf zu messen.

   

Di. 07.03.2017 / 20:00 Uhr / Lesung und Gespräch – Deutschlandpremiere
Urs Faes „Halt auf Verlangen. Ein Fahrtenbuch“
Moderation: Andreas Isenschmid

Eine lebensbedrohliche Krankheit wird zum Motor des Erinnerns: an Kindheit und Herkunft, an Straßenbahnfahrten mit dem Vater und Kino mit der Jugendfreundin Mile, an Verlassenwerden in Paris und den Abschied von der Geliebten. Den möglichen Tod vor Augen, stellt Urs Faes‘ bislang intimstes, aus der autobiografischen Erfahrung geschriebenes Buch die Frage nach dem Gelebten und dem Versäumten. Gelingt der Sprung von der Krankheits- zur Zeitdiagnose?



Mi. 08.03.2017 / 20:00 Uhr / Lesung und Gespräch – Buchpremiere
Christian KUNO Kunert „Ringelbeats“
Moderation: Marion Brasch

Christian KUNO Kunert, der Keyboarder, Gitarrist und Sänger der legendären Renft-Combo, hat einen Roman geschrieben. Es geht um den abgehalfterten Clown Cobu, dem sich eine ominöse Person an die Fersen heftet, die seine Biografie für sich beansprucht. „Ringelbeats“ ist eine unernste Tragödie, ein Märchen voller Realität, gewürzt mit etwas Irrsinn und dem unvermeidlichen Ernst des Lebens, ein Roman, der von einer Zeit erzählt, an die sich einige gern erinnern, andere mit Grausen, von der aber noch nicht abschließend geklärt ist, ob es sie wirklich gegeben hat.



Do. 09.03.2017 / 20:00 Uhr / Lesung und Gespräch
„Freipass“. Forum für Literatur, Bildende Kunst und Politik
Mit Terézia Mora, Sherko Fatah und Dieter Stolz
Moderation: Christoph Links

Nachdem im ersten „Freipass“, einem vielstimmigen Forum für Kunst und politisches Zeitgeschehen, das Lebenswerk von Irmtraud Morgner und der NSA-Skandal im Zentrum standen, widmet sich der aktuelle, zweite Band den Nobelpreisträgern Heinrich Böll und Günter Grass sowie dem anhaltend aktuellen Thema „Flucht und Vertreibung“.



Di. 14.03.2017 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch
Axel Honneth „Die Idee des Sozialismus. Versuch einer Aktualisierung“
Rainer Land, Hans-Peter Krüger und Gerd Irrlitz im Gespräch mit dem Autor

Die Idee des Sozialismus habe ihren Glanz verloren, so Axel Honneth in seinem politisch-philosophischen Essay, weil in ihr theoretische Annahmen am Werk seien, die aus der Zeit des Industrialismus stammten, im 21. Jahrhundert aber keinerlei Überzeugungskraft mehr besäßen. Andererseits erlangte der amerikanische Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders große Aufmerksamkeit, weil oder obwohl er sich offen als Sozialist bezeichnete. Wie also steht es um das Projekt Sozialismus? Welche Missverständnisse liegen vor? Bedarf es einer grundsätzlichen Neubestimmung?

   

Mi. 15.03.2017 / 20:00 Uhr / Gespräch mit Lesungen
>Das literarische Trio<
Das literarische Trio. Mit Regula Venske
Jörg Magenau und Frauke Meyer-Gosau im Gespräch mit Regula Venske

Zwei Kritiker laden einen prominenten Gast ins Literaturforum ein, um mit ihm über neu erschienene Romane und Erzählungen zu diskutieren und ihn über seine Lese-Erlebnisse zu befragen. Darüber hinaus geben die Gesprächspartner kurze Empfehlungen zu den aufregendsten Büchern aus der laufenden Produktion. Dieses Mal mit dabei ist Regula Venske, Schriftstellerin und Generalsekretärin des PEN-Zentrums Deutschland. Im Gespräch geht es u. a. um „Der Lärm der Zeit“ von Julian Barnes, „Das geträumte Land“ von Imbolo Mbue und „Das Buch vom Salz“ von Monique Truong.

   

Do. 16.03.2017 / 20:00 Uhr / Konzert
Will there still be singing? A Hanns Eisler Cabaret
Mit Karyn Levitt (vok.) und Eric Ostling (p.)

Die New Yorker Sopranistin Karyn Levitt wandte sich vor einigen Jahren an den berühmten Brecht-Übersetzer Eric Bentley, der ihr einen Blick auf die Werke von Hanns Eisler empfahl. Dies war für Karyn Levitt der Beginn von zwei besonderen Freundschaften: zum inzwischen 100-jährigen Brecht-und Eisler-Experten und Freund Eric Bentley sowie zur Musik von Hanns Eisler, die ihren musikalischen Werdegang geprägt hat – und die sie mit voller Überzeugung und Hingabe für eine neue Generation interpretiert. In ihrem Programm zeichnet Levitt den Lebens- und Schaffensweg Hanns Eislers musikalisch nach: mal mitreißend, mal reflektierend und immer auf höchstem musikalischen Niveau. Bentleys englische Übersetzung der Lieder ermöglicht einen neuen Blickwinkel und erinnert auch an die intensive Zeit, die Eisler mit Bertolt Brecht, Thomas Mann und vielen weiteren Künstlern im kalifornischen Exil verbrachte. Karyn Levitt zur Seite steht am Klavier der kongeniale Eric Ostling.

   

Fr. 17.03.2017 / 20:00 Uhr / Vortrag und Publikumsgespräch
>Brecht-Haus-Lectures<
‚Über-Reste‘ von Brechts Theater und seine Erneuerung in einer anderen Kultur
Mit Eiichiro Hirata
Moderation: Jeanne Bindernagel

Brechts Theater in anderen Kulturräumen bedarf neuer Impulse. In Japan z.B., wo die Aufführung von Brechts Stücken eine eigene Geschichte hat, beobachtet man seit einem Jahrzehnt immer wieder konventionelle Inszenierungen, die seine Dramen auf einen Aspekt einer gesellschaftlichen Situation anwenden und so eine andere Variante der Welt mit seinen Augen darstellen. Solche gegenwärtigen Versuche stellen eher eine Selbstbestätigung der je eigenen Theaterarbeit unter Beweis, die weit entfernt ist von den künstlerischen Herausforderungen, denen eine Theaterproduktion Brechts sich stellen müsste. Um diese stagnierende Situation zu durchbrechen, kann ein radikaler Umweg über Brecht produktiv sein, der nicht sofort einen direkten Bezug zu ihm sucht, sondern gerade in einem Abstand von ihm etwas Brechtsches in den Aktivitäten eines anderen Künstlers oder einer anderen Künstlerin sucht. Diese post-brechtianische Variante könnte auch zu einer Erneuerung Brechts in der anderen Kultur beitragen. Der Vortrag untersucht diese Möglichkeit anhand einiger Theaterepisoden und Filmproduktionen aus Japan, die scheinbar sehr weit weg von Brecht, ihm genauer betrachtet aber sehr nah sind.

   

Di. 21.03.2017 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch
Ursula Muscheler „Das rote Bauhaus. Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern“
Moderation: Thomas Flierl

Aus Überzeugung oder aus Arbeitslosigkeit gingen Anfang der 1930er Jahre viele deutsche Architekten in die Sowjetunion, die mit guter Bezahlung und den Großprojekten des Fünfjahresplans lockte. Es kamen bekannte Architekten wie Ernst May und Bruno Taut, und unbekanntere wie die Mitglieder der Bauhaus-Brigade Rot Front, angeführt vom ehemaligen Bauhausdirektor Hannes Meyer. Sie waren Protagonisten des Neuen Bauens und hofften, in der Sowjetunion nach ihren Vorstellungen arbeiten zu können. Wie erging es ihnen? Was konnten sie planen und bauen? War es eine Reise ohne Wiederkehr?

   

Mi. 22.03.2017 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch
Luther bei Marx und Engels
Sebastian Kleinschmidt im Gespräch mit Friedrich Dieckmann über dessen neues Buch „Luther im Spiegel. Von Lessing bis Thomas Mann“

Der Spiegel, in dem Martin Luther in Friedrich Dieckmanns neuem Buch erscheint, ist ein zehnfacher: Werke und Briefe von zehn zwischen 1729 und 1875 geborenen deutschen Schriftstellern und Philosophen: Lessing, Goethe, Schiller, Hegel, Schopenhauer, Heine, Marx, Engels, Nietzsche und Thomas Mann. Ein jeder dieser Spiegel wirft ein facettenreiches Bild des Reformators zurück, gemischt aus Bewunderung und Kritik, die sich im lebendigen Bezug auf die eigene Zeit artikulieren. So auch bei Karl Marx, der Luther den „ersten deutschen Ökonomen“ nannte. War Luther gar der untergründige Ahnherr des real existierenden Staatssozialismus? Der Autor liest aus seinem Marx-Engels-Kapitel; im Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt kommen weitere Perspektiven in Sicht.



Di. 28.03.2017 / 20:00 Uhr / Lesung und Gespräch
Kurt Drawert „Der Körper meiner Zeit“
Moderation: Peter Geist
Es liest: Sylvester Groth

„Der Körper meiner Zeit“ ist ein Langgedicht in fünf Teilen. Es markiert eine fortlaufende lyrische Bewegung, die die Jahreszeiten, bestimmte Orte und Themen miteinander verknüpft, sowohl das Begehren, die Liebe, als auch das Nichts und den Tod. Drawert gibt dem Ganzen einen ganz eigenen melancholischen Witz.

   

Mi. 29.03.2017 / 20:00 Uhr / Buchvorstellung und Gespräch
Franz Fühmann / Wieland Förster „Nun lesen Sie mal schön! Briefwechsel 1968-1984.“
Erdmut Wizisla im Gespräch mit dem Herausgeber Roland Berbig

1968 lernen sich einer der wichtigsten Autoren der DDR und einer der bedeutendsten bildenden Künstler des Landes kennen: Franz Fühmann und Wieland Förster. Ihre Biografien sind geprägt von den politischen und gesellschaftlichen Um- und Abbrüchen des Jahrhunderts, von Hoffnung und Ernüchterung – und von der Frage, wie ein Künstler in diesem Umfeld bestehen kann. In ihrem Briefwechsel tauschen sie sich über ihre Arbeit aus, kommentieren knapp die Zeitereignisse, vermerken Versuche seitens des Staates, in ihr künstlerisches Werk einzugreifen. Der reich kommentierte Band ist Dokument einer Künstlerfreundschaft und Zeitporträt.

   

Do. 30.03.2017 / 20:00 Uhr / Gespräch
>Lebenszeugnisse<
Eine Hand voll Staub. Lina Haags Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Wolfgang Benz im Gespräch mit Barbara Distel

Lina Haag (1907–2012) ist Kommunistin, verheiratet mit dem jüngsten Abgeordneten im Stuttgarter Landtag und Mutter eines kleinen Kindes, als sie unmittelbar nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten verhaftet wird. Stationen sind das württembergische Frauen-KZ Gotteszell und das KZ Lichtenburg bei Torgau. Mit beispielloser Courage schafft sie es 1940, zu Heinrich Himmler vorzudringen und die Freiheit ihres Mannes zu erkämpfen. Im Mai 1944 beginnt sie mit der Niederschrift ihrer Erlebnisse im NS-Staat. Es wird ein Liebesbrief an ihren Mann, zugleich ein literarisches Zeugnis von höchstem Rang. 1947 erstmals veröffentlicht, gab es mehrere Neuauflagen, zuletzt eine von Barbara Distel betreute Ausgabe. Barbara Distel war Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau und ist als Autorin und Mitherausgeberin der Dachauer Hefte hervorgetreten. Sie war Lina Haag freundschaftlich verbunden. Im Gespräch mit Wolfgang Benz soll die Erinnerung an Lina Haag als Antifaschistin, als engagierte Frau und Widerstandskämpferin Gestalt annehmen.

Bücher vom Stadthaus-Verlag

Wer das besondere Buch sucht, findet es hier.

 

 

 

Jeder Satz ein Treffer...

 

Wer laut denkt, lebt gefährlich

Aphorismen und Notate

 

von Harald Schmid

 

96 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 10,50 €

 

ISBN 978-3922299-45-5

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

Roman über Menschen im Wendland

 

Das Dorf,

die anderen

und ein Hund...

von Ursula Eisenberg

mit Zeichnungen von Constanze Schumann

2. Auflage 2016

364 S. DIN A 5, Softcover

19,80 Euro

ISBN 978-3-922299-42-4

 

Die Alteingesessenen eines wendländischen Dorfes wollen die alte Ordnung bewahren, sie wird gestört durch ehemalige linke Demonstranten aus Berlin, die das Dorf zum Stützpunkt der Atomkraftgegner machten, leer stehende Häuser kauften, sanierten und bewohnen. Jetzt, ins Rentenalter gekommen, sind sie so mit ihrem privaten Leben beschäftigt, dass sie die gesellschaftlichen Belange aus den Augen verlieren. Nur beim Schutz eines Hundes vor den Aggressionen der Dörfler finden sie zu alter Gemeinsamkeit zurück.

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

Das Kleine Buch

 

Klein im Format, groß im Inhalt. Für die Jeanstasche. Geeignet als Geschenk und als Lektüre für unterwegs. Und für Sammler literarischer Schätze.

Ich sag's im Guten

Zeitgedichte

von Ursula Eisenberg

72 heitere Gedichte über das Leben

und die Probleme in unserer Zeit

 

Bd. 2 der Reihe "Das Kleine Buch"

84 S., 95 x 150 mm, Softcover, 7,50 €

ISBN 978-3-922299-47-9

Zu bestellen im Shop

 

Mein Schatz, das haut dich um

Verse an der Kachelwand

von Dieter Lenz

 

Bd. 1 der Reihe "Das Kleine Buch"

76 S., 95 x 150 mm, Softcover, 7,50 €

 

Zu bestellen im Shop

 

 

 

 

Vom leisen Spott

bis zur bitteren Pointe

 

Harry Pegas Epigramme

von Harald Schmid

 

68 S., Softcover,

 

18,0 cm x 11,5 cm

 

9,80 €,

 

ISBN 978-3-922299-41-7

 

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

 

 

Am Anfang war das Wort...

 

Aphorismen von A-Z

von Harald Schmid

128 S. DIN A 5, Softcover,

16,80 Euro

ISBN 3-922299-38-5

 

„Dieses Buch wurde nicht zum Lesen geschrieben, sondern zum Blättern und Nachdenken.“ (Buchmotto).

Auch als Lexikon verwendbar mit über 900 Aphorismen, beginnend mit „Aasvögel“ und endend mit „Zwischen“. Am Schluss ein Text von Hartmut Heinze: „Von Bären und Raben zu Harald Schmids Aphorismen“ (Aus "Goethes letzter Wanderer", Studien zur deutschen Literatur von Gottfried bis Kafka)

 

Zu bestellen in unserem Online-Shop

 

Hören Sie mal rein!

 

Eisbleamzeit

Hörbuch von Harald Schmid

60 bairische Kurztexte

gesprochen von Harald Schmid

Musik: Norbert Riechmann

10,80 Euro 

 

(Zu bestellen auf der Shop-Seite)

 

Sehnsuchtsland Schweden

 

Heimkehr in Schweden

Kurzroman

von Dieter Lenz 

3. Auflage

140 S., 11,5 x 18 cm 8,50

 

In seinem Testament verlangt ein deutscher Auswanderer von den Erben seines schwedischen Hauses, dort sein Tagebuch zu lesen. Sein ältester Sohn erfüllt die Bedingung, ist schockiert von einem Geheimnis seines Vaters und erliegt wie er der Magie des nordischen Landes.

                          

Zu bestellen auf unserer Shopseite

Die Zukunft

hat schon begonnen...

 

Die letzten Tage des Kommissars

von Dieter Lenz

140 S. 180 x 115 mm, Softcover, 9,50

 

Es geht es um einen Magier, der in Wirklichkeit ein mysteriöser Genetiker ist,

um das Universum und den Menschen,

um die geheimnisvolle Macht der Natur,

um den Sinn des Lebens

und um einen in ein virtuelles Spiel versunkenen Mann, den der Sex in die Realität holt.

 

Zu bestellen auf unserer Shopseite

 

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