Aktuelles

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Eine neue Seite für Schwedenfreunde:

 

Ferien in Schweden

 

Das Zitat

 

Isaak Babel (in einem Reisebericht über Paris 1935):

„Diese Leute können stundenlang vom Essen reden und davon, was letzten Donnerstag für Wetter war, und ich muss gestehen, sie brachten mich schließlich ab von meiner verächtlichen Einstellung zu dem, was wir 'Gespräche über das Wetter' nennen. Ich begriff, dass diese für den Städter eine wenn auch schwache Rückkehr zur Natur sind.“

 

Småland / Schweden
Småland / Schweden

                        In Schweden schlägt das Herz ruhiger.

Natur, das kann ein Getränk sein, das wir mit allen Sinnen schlürfen... Natur, das kann eine Oase im Stadtgetriebe sein... Natur, das kann ein Reservat des Lebens sein... Natur kann eine Quelle der Kraft und Erneuerung in einer Lebenskrise sein ..
Natur ist das alles und noch viel mehr, ihr Angebot wächst in dem Maße, wie um uns die Technisierung zunimmt.
Und so ist es kein Wunder, dass ein Land im Norden immer mehr Deutsche anzieht, sei es, um dort die Ferien zu verbringen oder um nach dort auzuwandern: Schweden.
Wer das will, tut aber gut daran, sich zu informieren, denn Natur ersetzt nicht die Lebensleistung eines Menschen, hier wie dort muss er für seine Existenz sorgen.
Wen also Schweden interessiert und den Grund wissen will, warum Schweden ein Sehnsuchtsland für Deutsche geworden ist, für den hat der Stadthaus-Verlag zwei Bücher: „Mein Schweden“ und „Heimkehr in Schweden“.
Dazu empfehlen wir drei Schwedenfan-Facebook-Gruppen, die über ihre Erfahrungen, Erlebnisse in Bild und Text berichten:

 

SCHWEDENFREUNDE HEJ,
Schweden-Ferien
Schweden – Ferien, Auswandern und Leben


Und mit einem Klick auf die Seite „Zwischen Troll und Buddha“ bekommen Sie ein kleines Stück Schweden schon jetzt.

 

Buchbesprechung zu "Vom Abenteuer, alt zu werden"

erschienen am 10.5.2017 in der Elbe-Jeetzel-Zeitung:

 

Mehr als 60 Gedichte – zum Teil mit Bezug zum Wendland – hat die in der Region lebende Schriftstellerin Ursula Eisenberg jüngst veröffentlicht. Der Titel des Gedichtbandes lautet „Vom Abenteuer, alt zu werden". Die Gedichte widmen sich atmosphärisch für den Landkreis typischen Natur-Erlebnissen, Dorf- und Kleinstadt-Erfahrungen und bringen natürlich auch einen gewissen „Alt-68er-Blickwinkel" mit ein, sagt die Autorin selbst.

Die in Mecklenburg geborene Eisenberg lebt erst seit ihrer Pensionierung fest im Kreisgebiet, arbeitete zuvor seit 1965 als Lehrerin und Erzieherausbilderin in Berlin, nachdem sie in Kassel zur Schule gegangen war. Schon während der Berliner Zeit hat sie geschrieben und ein beachtliches Portfolio an Romanen, Aufsätzen und Gedichten geschaffen, das auch autobiografische Züge trägt. Eisenberg nennt ihre Gedichte „Gelegenheitsgedichte". Darin gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel über die vielen Möglichkeiten, kleine und große Ziele ohne Reichtum im Gepäck, sondern mit viel Solidarität und Hoffnung zu erreichen. In „Wir: 68“ heißt es: „Wir hatten hier die schönsten der Epochen, war auch für mich die denkbar beste Zeit." Die allerdings muss nicht ganz vorbei sein, denn in „Leistungs- Bilanz" beschreibt Eisenberg, wie man sich auch heute noch leisten kann, „ärmlich zu leben, fürs Überleben kaum Geld auszugeben" und doch reich zu sein mit einer Liebe an seiner Seite. Ihre oft gereimten und in geschlossenen Versformen dargestellten Gedichte schreibt Eisenberg stets aus eigenem Antrieb und über persönliche Lebenserfahrungen. Die können durchaus auch sehr intim sein, wie in „Die Flasche und ich“ oder „Spuren" und auch in den Versen über den Tod des Bruders. Bereits 2016 – und mittlerweile in zweiter Auflage erhältlich – sind Ursula Eisenbergs Zeitgedichte „Ich sag‘s im Guten" erschienen.  rhy

 

       Meine Sorgen

Manchmal sind es Terroristen,
Glaubens-Fundamentalisten,
manchmal – ganz normal – Soldaten,
manchmal: einfach Psychopathen,
die nach mehr Erfüllung streben
durch zerstörte Menschenleben.
Mal sind es viele, mal einer,
manchmal ist es auch keiner,
nur ein tektonisches  Beben,
und schon meldet der Nachrichten-Bote:
„Dreihundertzweiundzwanzig Tote!“

Ja! Dies alles bedaure ich,
zucke dann aber die Achseln: „Ich?
Ich habe meine eigenen Sorgen:
Etwa die gelbrot leuchtenden guten
mich überschwemmenden Apfelfluten
oder die Risse in meinem Haus.
Wenn mal Besuch kommt:
                     Wie sieht das denn aus?
Die ganze Arbeit! Gar nicht zu schaffen!
Bin viel zu müde, mich aufzuraffen…“

Andere würden die Sorgen
gern borgen,
das will ich ohne Weiteres glauben…
In meiner Nähe gurren die Tauben,
quaken die Frösche, krächzen die Raben…
Meine Sorgen möchte ich haben

 

  Aus: 

Vom Abenteuer, alt zu werden

2. Auflage

von Ursula Eisenberg

Gedichte

Das Kleine Buch Bd. 4, 84 S., 7,50 €

Zu bestellen im Shop

 

 

In Planung:

Berlin - gesehen und erlebt

 

Bildband mit Fotos von Berlin und Texten über Berlin
Fotos von Beate Stübe, Thomas Lenz, Eika Aue, Detlef Nickel
Texte von Jürgen Mahrt, Eika Aue, Dieter Lenz

Format: DIN A 5, ca. 80 Seiten mit ca. 60 Fotos und ca. 20 Texten
Preis: ca. 24,0 €

 

 Foto- und Text-Beispiel:

Sein Geburtstag

 

Loriot hat Geburtstag und so wollen wir ihm die Ehre eines Besuches erweisen.

Von Berlin muss man da nicht weit reisen, denn hier hat sich Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow seine letzte Ruhestätte ausgesucht, auf dem Waldfriedhof Heerstraße. Und da fängt Berlin wieder an, seine Eigenheiten zu zeigen. An der Heerstraße ist der Friedhof nicht zu finden, der Eingang ist an der Trakehner Allee, der ist aber leicht zu finden, schräg gegenüber vom Osttor des Olympiastadions.

Das Grab können wir aber noch nicht besuchen, die Umgebung wird gerade hübsch gemacht, die Gärtner sind mit Sägearbeiten an den Bäumen beschäftigt und haben den Zugang mit rotweißen Flatterbändern gesperrt.

Also die Zeit genutzt für einen Rundgang, der sehr zu empfehlen ist. Die Prominentendichte des Waldfriedhofs kann es locker mit anderen Berliner Friedhöfen aufnehmen. In der Mitte liegt ein kleiner See, der sich umwandern lässt und dabei ist ein Gang durch Geschichte von Kunst und Politik möglich. Wir besuchen den Maler Georg Grosz, die Schauspielerin Tilla Durieux, ihren jüngeren Kollegen Horst Buchholz. Auch Grete Weiser hat hier ihre Ruhe gefunden. Der Stückeschreiber und Schauspieler Curt Goetz und seine Gattin Valerie von Martens sind hier zu finden. In ihrer Nähe liegt der Publizist Melvin Lasky, zu Lebzeiten häufiger Gast in Werner Höfers Internationalen Frühschoppen mit sechs Journalisten aus fünf Ländern.

Am Grab von Joachim Ringelnatz wird ihm zu Ehren ein Gedicht aufgesagt:

 

In Hamburg lebten zwei Ameisen

die wollten nach Australien reisen.

Bei Altona auf der Chaussee

da taten ihnen die Beine weh,

und da verzichteten sie weise

dann auf den letzten Teil der Reise.

 

Inzwischen haben die fleißigen Arbeiter sich für eine Pause entschieden und wir dürfen zu Loriot. Auf dem Weg zu ihm kommen wir bei Professor Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik vorbei, der auch als Klausjürgen Wussow bekannt ist.

Und dann stehen wir vor Victor von Bülow, alle Vornamen passen nicht auf den Stein, obwohl er groß ist, aber dafür das Familienwappen. Er hat sich wirklich einen wunderschönen Platz ausgesucht, mit Blick auf den Sausuhlensee. Der Name hätte wohl auch in einen seiner Sketche gepasst, dann aber gesprochen von Evelyn Hamann mit leichtem S-Fehler.

Loriots Grab ist nicht zu verfehlen, der Rand ist besetzt von vielen gelben Quietschen-Entchen, genau diese, die Herr Dr. Klöber unbedingt in die Badewanne mit Herrn Müller-Lüdenscheidt mitnehmen wollte. Das sieht die Friedhofsverwaltung bestimmt nicht mit Begeisterung. Ob es Loriot gefallen würde? Sein Enkel findet es schön, wie er in einem Interview mit dem SPIEGEL sagte.

Wenn Sie Loriot besuchen wollen, dann nehmen Sie nur eine ganz kleine Ente mit, es ist nicht mehr viel Platz.

Jürgen Mahrt

 

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 Veranstaltungen

 

der radioeins und Freitag Salon

Am Montag, dem 19. Juni 2017 um 20 Uhr
im Maxim Gorki Theater Studio Я,

Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin.
 
Hat Rot-Rot-Grün noch eine Chance?
Jakob Augstein im Gespräch mit Oskar Lafontaine

                Zu hören auch live auf radioeins am 19. Juni von 20.00 – 21.00 Uhr

 

 

Aus dem Veranstaltungskalender des Literaturforums

 im Brecht-Haus

 

Eintritt, wenn nicht anders angegeben, 5,-/3,- €
KEIN KARTENVORVERKAUF
Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Literaturforum im Brecht-Haus,Träger: Gesellschaft für Sinn und Form e.V.
Chausseestr.125 | 10115 Berlin
Fon: 030 - 28 22 003, Fax: 030 - 28 23 417

E-Mail: info@lfbrecht.de

 

Di. 30.05.2017 / 17:00 Uhr / Seminar
Die Sprache der Populisten. Analysen & Argumente
Seminarleitung: Wolfgang Benz

Anmeldung erforderlich, Tel. 030.2822003 oder info@lfbrecht.de. Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung, begrenzte Kapazität.

Welcher Argumentationsstrukturen bedienen sich Rechtspopulisten, wie lässt sich darauf reagieren? Das für alle offene Seminarangebot richtet sich besonders an Interessierte, die innerhalb politischer Initiativen, Parteien, NGOs oder der Bildungsarbeit engagiert sind und Austausch über ihre Erfahrungen mit rechtspopulistischen Positionen suchen.


Di. 30.05.2017 / 20:00 Uhr / Gespräch und Buchvorstellung
>Lebenszeugnisse<
„Die Jagd nach dem Kidduschbecher“.
Multikulti ist keineswegs gescheitert
Wolfgang Benz im Gespräch mit Eva Lezzi

In der Form eines Kriminalromans für junge Menschen ist Eva Lezzis Buch „Die Jagd nach dem Kidduschbecher“ ein Plädoyer für interkulturelle Verständigung. Die Jüdin Rebekka und die Muslima Samira sind Freundinnen in Berlin. Samiras Vater ist Palästinenser, er stammt aus Gaza. Rebekkas Familie hat Verwandte in Israel. Der Nahost-Konflikt bildet den Hintergrund der Aufregung um den verschwundenen Becher, der zur Feier des Schabbat dient und als Erbstück besondere Bedeutung hat. Eine Großstadtgeschichte über schwierige Beziehungen und Toleranz. Eva Lezzi, geboren in New York, aufgewachsen in Zürich, lebt in Berlin. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Autorin von Jugendbüchern

 

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Von allen Suchtkrankheiten ist die Liebe die angenehmste.

 Aus:

Blindenbrillen schützen nicht vor Blendern

Aphorismen

von Harald Schmid

 

Für Sammler besonderer Literatur und

Freunde der Aphorismen

 

Das Kleine Buch Bd. 3

76 S. 9,5 x 15 cm, Softcover, € 7,50

Im Online-Shop

 

 

 Das Zitat

"Ich glaube, dass die wichtigsten Produkte der Ökonomie des 21. Jahrhunderts nicht mehr Autos, Textilien und Esswaren sein werden, sondern Körper und Gehirn und Bewusstsein, also künstliches Leben. Und es gibt drei Wege, wie sich der Mensch zum Homo Deus 'uppgraden' kann: 1. Bioengineering, 2. Cyborgs, 3. anorganisches Leben. Wenn das gelingt, werden wir Götter sein."
Der israelische Historiker Yuval Noag Harari im SPIEGEL-Gespräch
(DER SPIEGEL 12/2017)

Siehe auch die Erzählungen

"Die letzten Tage des Kommissars" und "Körperkontakt" in

Zu bestellen im Shop

(siehe auch Leben 4.0 Der neue Mensch)

 

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Bücher vom Stadthaus-Verlag

Wer das besondere Buch sucht, findet es hier.

 

Das aktuelle Buch:

 

Mein Freund zieht in den Krieg

 

Ein Streitgespräch über Kriege und die Schwierigkeit, sie abzuschaffen

 

Von Marianne Müller-Brettel

Mit einem Vorwort von Andreas Buro

 

108 S. 18,0 cm x 11,5 cm,

Softcover 11,90 Euro

 

ISBN 978-3-922299-40-0

 

 (Zu bestellen auf der Shop-Seite)

 

 

 

 

Jeder Satz ein Treffer...

 

Wer laut denkt, lebt gefährlich

Aphorismen und Notate

 

von Harald Schmid

 

96 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 10,50 €

 

ISBN 978-3922299-45-5

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

Roman über Menschen im Wendland

 

Das Dorf,

die anderen

und ein Hund...

von Ursula Eisenberg

mit Zeichnungen von Constanze Schumann

2. Auflage 2016

364 S. DIN A 5, Softcover

19,80 Euro

ISBN 978-3-922299-42-4

 

Die Alteingesessenen eines wendländischen Dorfes wollen die alte Ordnung bewahren, sie wird gestört durch ehemalige linke Demonstranten aus Berlin, die das Dorf zum Stützpunkt der Atomkraftgegner machten, leer stehende Häuser kauften, sanierten und bewohnen. Jetzt, ins Rentenalter gekommen, sind sie so mit ihrem privaten Leben beschäftigt, dass sie die gesellschaftlichen Belange aus den Augen verlieren. Nur beim Schutz eines Hundes vor den Aggressionen der Dörfler finden sie zu alter Gemeinsamkeit zurück.

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

Das Kleine Buch

 

Klein im Format, groß im Inhalt. Für die Jeanstasche. Geeignet als Geschenk und als Lektüre für unterwegs.

Und für Sammler literarischer Schätze.

Ich sag's im Guten

Zeitgedichte

von Ursula Eisenberg

2. Auflage

72 heitere Gedichte über das Leben

und die Probleme in unserer Zeit

 

Bd. 2 der Reihe "Das Kleine Buch"

84 S., 95 x 150 mm, Softcover, 7,50 €

ISBN 978-3-922299-47-9

Zu bestellen im Shop

 

 

Vom leisen Spott

bis zur bitteren Pointe

 

Harry Pegas Epigramme

von Harald Schmid

 

68 S., Softcover,

 

18,0 cm x 11,5 cm

 

9,80 €,

 

ISBN 978-3-922299-41-7

 

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

 

 

Am Anfang war das Wort...

 

Aphorismen von A-Z

von Harald Schmid

128 S. DIN A 5, Softcover,

16,80 Euro

ISBN 3-922299-38-5

 

„Dieses Buch wurde nicht zum Lesen geschrieben, sondern zum Blättern und Nachdenken.“ (Buchmotto).

Auch als Lexikon verwendbar mit über 900 Aphorismen, beginnend mit „Aasvögel“ und endend mit „Zwischen“. Am Schluss ein Text von Hartmut Heinze: „Von Bären und Raben zu Harald Schmids Aphorismen“ (Aus "Goethes letzter Wanderer", Studien zur deutschen Literatur von Gottfried bis Kafka)

 

Zu bestellen in unserem Online-Shop

 

Sehnsuchtsland Schweden

 

Heimkehr in Schweden

von Dieter Lenz 

4. Auflage

140 S., 11,5 x 18 cm 8,50

 

In seinem Testament verlangt ein deutscher Auswanderer von den Erben seines schwedischen Hauses, dort sein Tagebuch zu lesen, wenn sie das Haus bekommen wollen. Sein ältester Sohn erfüllt die Bedingung. Beim Lesen der Texte stößt er auf ein schockierendes Geheimnis seines Vaters, das ihn und auch die junge Schwedin betrifft, in die er sich verliebt hat.

                          

Zu bestellen auf unserer Shopseite

 

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