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Große Männer sollte man mit gehörigem Abstand betrachten.

Von der Nähe gesehen, könnten sie schrumpfen.

Aus:

Harald Schmid, Blindenbrillen schützen nicht vor Blendern

 

1968

2018

FU Spiegel Nr. 67 (Nov./Dez. 1968)
FU Spiegel Nr. 67 (Nov./Dez. 1968)

 

Alter 68er

Was geschah mit uns, Marcuse?
Und ich lache und ich fluch:
Nach dir kam Beate Uhse,
Pornos deckten zu dein Buch.

Längst vergangen sind die Jahre,
freies Leben zu probiern.
Würden wieder wild die Haare,
um die Bürger zu schockiern,

Steine splitterten die Gläser,
Feuer fiele in das Amt,
wüchsen weiter Baum und Gräser
und es blieb das deutsche Land.

Viel zu tief sitzt ja das Übel,
das erreicht kein Schrei, kein Schuss,
auch kein Stein, kein Flammenkübel,
kein mit Dynamit gefüllter Bus.

Hellt mein Hirn, das etwas trübe,
plötzlich ein Gedankenblitz:
Töten müssten wir die Triebe,
die nach Macht zieln und Besitz.

Und so heißt die "Ausgangslage":
Alles Leid kommt von der Gier.
Und die neue "Klassenfrage":
Bin auch ich ein Teil von ihr?

 

Aus: Dieter Lenz, Verse an der Kachelwand

 

Und zu diesem Thema ein aktuelles Theaterstück:

Das Boot im Garten


1968 – Es gab nicht nur Demos

Mit Texten von
Ursula Eisenberg, Sigi Hirsch, Dieter Lenz, Marianne Müller-Brettel, Harald Schmid
und 10 Abbildungen
108 S., 11,5 x 18 cm, Softcover, 9,80 €
Erscheinungstermin: Anfang Februar


                                                       Aus dem Vorwort:
Revolution war das zündende Wort. Es hatte verschiede­ ne Zusätze. Ich mochte vor allem das: Revolution ist ein Spaß. Ist Lust. Ist Leben. Auf jeden Fall das Ende der Adenauerzeit mit ihrer Verklemmung, Verlogenheit, dop­pelten Moral, der Wut auf Andersdenkende. Wer anderer Meinung war, wurde angeschrien: Dann geh doch nach drüben.
Ich ging nach Westberlin. Zur Zeit Rudi Dutschkes. Die deutsche Zukunft, dach­te ich, wird sich hier entscheiden, sonst nirgends.... Und ich darunter. Aber am schönsten, am herrlichsten war die Zeit nach den Demos, wenn man zusammen hockte auf Kisten, Matratzen, bei Rotwein und Kerzen­licht, und heftig diskutierte. Im Hintergrund die Stimmen von Joan Baez, Bob Dylan, Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt oder die Musik von Theodorakis. Da war man am Ziel. Da war man der neue Mensch.
So fühlte es sich an, damals.

Dieter Lenz

 

 

Gerade erschienen!

2. und überarbeitete Auflage

Mein Freund zieht in den Krieg

Ein Streitgespräch über Kriege und die Schwierigkeit, sie abzuschaffen

Von Marianne Müller-Brettel

Mit einem Vorwort von Andreas Buro

2. und überarbeitete Auflage, 140 S. 18,0 cm x 11,5 cm, Softcover 12,50 Euro

Zu bestellen im Shop

                                       Aus dem Vorwort von Andreas Buro:

...Ein schönes Bild: Großmutter und Enkelin Meike im ernsthaften Gespräch über Militär und Sicherheit und Frieden und Unsicherheit. Da wird fast nichts ausgelassen vom Internationalen Recht bis zur psychischen Veränderung durch militärischen Einsatz. Die Großmutter will nicht den Freund der Enkelin akzeptieren, während Meike nicht seine Rechtfertigung, als Soldat nach Afghanistan zu gehen, aufgeben möchte. Es entsteht im Gespräch eine nicht nur intellektuelle Zwiesprache, sondern ein Kampf um existentielle Behauptung einer gefährdeten Liebesbeziehung...

 

Mit Fotos von Beate Stübe, Thomas Lenz, Eika Aue, Detlef Nickel
und Texten von Jürgen Mahrt, Eika Aue, Dieter Lenz

3. Auflage Februar 2017
DIN A 5, 96 Seiten, 92 Fotos, 17 Texte, 19,80 €      

                                                                   Zu bestellen unter shop

 

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Theaterstücke

Roboter werden Menschen zum Verwechseln ähnlich. (Komödie)
Das Ende einer 68er Familie (Drama)

Ein arbeitsloses, älteres Schauspielerehepaar spielt heimlich ein eigenes Stück vor leerem Haus. (Krimigroteske)
Aus der Wendezeit:
Ein Ostberliner kämpft mit einem Rheinländer um sein Haus in Köpenick. (Schwank).  

Ein Westberliner Friseurladen wird die Praxis eines Wunderheilers und schließlich die Geburtsstätte einer neuen Partei.

Ein Investor entfacht Geldgier in einem brandenburgischen Dorf (Schwank)

 

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Bücher im Stadthaus-Verlag

Wer das besondere Buch sucht, findet es hier.

 

Die letzten Tage des Kommissars            Erzählungen  von Dieter Lenz

140 S. Softcover, 18 x 11,5 cm, 9,50 €

Ein pensionierter Kommissar will einen Mann zur Strecke bringen. Ist dieser ein Magier oder ein krimineller Genetiker? Oder gar der Teufel?

Ein Dorf schrumpft, weil ein Wissenschaftler Kontakt mit Gott aufbimmt..

Ein Mann kämpft mit einem Troll um die Herrschaft des Universums…

Eine Birke treibt einen erholungsbedürftigen Dramaturgen in den Wahnsinn…

Ein Mann, verloren im digitalen Leben, findet seinen Körper...

      Zu bestellen im Onlineshop.

 

Blindenbrillen schützen nicht vor Blendern

Aphorismen

von Harald Schmid

 

Für Sammler besonderer Literatur und

Freunde der Aphorismen

 

Das Kleine Buch Bd. 3

76 S. 9,5 x 15 cm, Softcover, € 7,50

Im Online-Shop

 

Vom Abenteuer, alt zu werden

Gedichte

von Ursula Eisenberg

 

84 S., 9,5 x 15 cm, Sodftcover, € 7,50

 

Siehe auch von Ursula Eisenberg Das Kleine Buch Bd. 2: Ich sag's im Guten (Zeitgedichte)

 

Im Online-Shop

 

 

 

Bildband

mit 93 Fotos und 13 Texten

 

BERLIN - gesehen und erlebt

 

Fotos:

Beate Stübe, Eika Aue, Detlef Nickel, Thomas Lenz

Texte:

Eika Aue, Jürgen Mahrt, Dieter Lenz

 

3 Auflage Febuar 2017

96 S. DIN A 5,  Softcover, 19,80 €

 

Zubestellen unter shop

Der israelische Historiker Yuval Noag Harari im SPIEGEL-Gespräch (DER SPIEGEL 12/2017):

 

Ich glaube, dass die wichtigsten Produkte der Ökonomie des 21. Jahrhunderts nicht mehr Autos, Textilien und Esswaren sein werden, sondern Körper und Gehirn und Bewusstsein, also künstliches Leben. Und es gibt drei Wege, wie sich der Mensch zum Homo Deus 'uppgraden' kann: 1. Bioengineering, 2. Cyborgs, 3. anorganisches Leben. Wenn das gelingt, werden wir Götter sein."

 

Das sind einige Themen im Erzählband

Die letzten Tage des Kommissars

von Dieter Lenz, 140 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 9,50

Zu bestellen im Shop      Auch als E-Book

Das aktuelle Buch:

 

Mein Freund zieht in den Krieg

Ein Streitgespräch über Kriege und die Schwierigkeit, sie abzuschaffen

Von Marianne Müller-Brettel

Mit einem Vorwort von Andreas Buro

2. und überarbeitete Auflage

140 S. 18,0 cm x 11,5 cm,

Softcover 12,50 Euro

ISBN 978-3-922299-40-0

 

Zu bestellen auf der Shop-Seite

 

 

 

 

Jeder Satz ein Treffer...

 

Wer laut denkt, lebt gefährlich

Aphorismen und Notate

 

von Harald Schmid

 

96 S. 11,5 x 18 cm, Softcover, 10,50 €

ISBN 978-3922299-45-5

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

Roman

 

Das Dorf,

die anderen

und ein Hund...

von Ursula Eisenberg

mit Zeichnungen von Constanze Schumann

2. Auflage 2016

364 S. DIN A 5, Softcover

19,80 Euro

ISBN 978-3-922299-42-4

 

Die Alteingesessenen eines wendländischen Dorfes wollen die alte Ordnung bewahren, sie wird gestört durch ehemalige linke Demonstranten aus Berlin, die das Dorf zum Stützpunkt der Atomkraftgegner machten, leer stehende Häuser kauften, sanierten und bewohnen. Jetzt, ins Rentenalter gekommen, sind sie so mit ihrem privaten Leben beschäftigt, dass sie die gesellschaftlichen Belange aus den Augen verlieren. Nur beim Schutz eines Hundes vor den Aggressionen der Dörfler finden sie zu alter Gemeinsamkeit zurück.

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

Vom leisen Spott

bis zur bitteren Pointe

 

Harry Pegas Epigramme

von Harald Schmid

 

68 S., Softcover,

 

18,0 cm x 11,5 cm

 

9,80 €,

 

ISBN 978-3-922299-41-7

 

 

Zu bestellen im Online-Shop

 

 

 

 

Am Anfang war das Wort...

 

Aphorismen von A-Z

von Harald Schmid

128 S. DIN A 5, Softcover,

16,80 Euro

ISBN 3-922299-38-5

 

„Dieses Buch wurde nicht zum Lesen geschrieben, sondern zum Blättern und Nachdenken.“ (Buchmotto).

Auch als Lexikon verwendbar mit über 900 Aphorismen, beginnend mit „Aasvögel“ und endend mit „Zwischen“. Am Schluss ein Text von Hartmut Heinze: „Von Bären und Raben zu Harald Schmids Aphorismen“ (Aus "Goethes letzter Wanderer", Studien zur deutschen Literatur von Gottfried bis Kafka)

 

Zu bestellen in unserem Online-Shop

 

Sehnsuchtsland Schweden

 

Heimkehr in Schweden

von Dieter Lenz 

4. Auflage

140 S., 11,5 x 18 cm, 8,80

 

In seinem Testament verlangt ein deutscher Auswanderer von den Erben seines schwedischen Hauses, dort sein Tagebuch zu lesen, wenn sie das Haus bekommen wollen. Sein ältester Sohn erfüllt die Bedingung. Beim Lesen der Texte stößt er auf ein schockierendes Geheimnis seines Vaters, das ihn und auch die junge Schwedin betrifft, in die er sich verliebt hat.

                          

Zu bestellen auf unserer Shopseite

 

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