Der Mensch in seinem Widerspruch,
er ist ein Glück, er ist ein Fluch.
Gerade erst, da herzt er dich,
und kurz darauf da schmerzt er dich.
Er steigt hinauf, er steigt hinab,
geht auf den Mond und sinkt ins Grab.
Er baut den himmelhohen Dom
und spielt herum mit dem Atom.
Er macht auf Rosen ein Gedicht
und ist des nachts ein Bösewicht.
Er lauscht ergriffen der Musik
und geht mit ihr in einen Krieg.
Was ist nur mit dem Burschen los?
Für Menschenrechte kämpft er groß
und wird dann Opfer seiner Gier
nach Macht, Besitz und auch nach Bier.
Das Leben weiß, wie man ihn führt,
drum legt ihm keine Fessel an.
Doch packt ihn mal der Größenwahn:
Dann feste zugeschnürt!