Was ist der Mensch? Er stolpert durch die Geschichte, es ist ein Grausen, ihm zuzusehen.
Ich fürchte, dass unser Erfinder, wenn er uns betrachtet, das Wort „Mist“ ausstößt.
Andererseits: Wenn die Natur Mist sieht, reibt sie sich die Hände. Denn daraus bastelt sie wunderbare Sachen. Zum Beispiel Blumen. Und was gibt es Schöneres als Blumen? Von einem Fußballspiel einmal abgesehen.
Genau genommen kann die Natur ohne Mist gar nicht existieren.
Und so besteht die Hoffnung, dass aus uns doch noch etwas Gutes wird.
Ob das unser Erzeuger weiß? Ich fürchte, irgendwann könnte er von uns die Nase voll haben und dann...
Da erhebt sich ein Stimmchen. „Halt!“ ruft es aus seiner Hand. (Nebenbei, das bin ich, und man kann sich denken, wie aufgeregt ich bin. Ich wollte schon immer die Menschheit retten.) Also schreie ich: „Nein, Großer Alchimist! Nicht doch! Nicht wegschmeißen! Aus uns wird noch was! Vielleicht sind wir schon morgen Gold in deinen Händen!“
Naja, das ist kein gutes Beispiel, es stammt aus dem Mittelalter, als die Alchimisten aus allem Möglichen Gold machen wollten und jämmerlich scheiterten.
Nein, am besten erzähle ich ihm von meinem schwedischen Freund Gunnar.
Es war zu Mittsommer, da blieb er mitten auf der Landstraße vor einem Kuhfladen stehen. Er betrachtete ihn ausführlich. Auch ich beäugte ihn. Der Fladen war getrocknet, fast knusprig. Mit etwas Fantasie hätte man ihn für ein Gebäck halten können. Jedenfalls bugsierte ihn der alte Schwede mit seinen Clogs vorsichtig zum Straßenrand und schubste ihn auf den Acker.
„Ist doch zu schade“, murmelte er und setzte seinen Weg fort.
