Die Ausgangslage
Nach Sensationen
wird gefragt!
Und nichts verschonen
für die Jagd!
Bis man den Zauber findet,
der uns von uns entbindet.
Der Start
Zwar steh ich noch am Anfang,
trag noch die Nabelschnur.
Doch stell den Sonnenaufgang
ich bald nach meiner Uhr.
Wie Götter sich bedröhnen
hab ich ja schon entdeckt.
Ich werd mich dran gewöhnen,
weil mir die Droge schmeckt.
Ich werd die Welt aufbrechen,
ich knack die goldne Nuss,
es fließt aus ihr in Bächen
Glückseligkeit, Genuss.
Ich stampf die Milchstraße zu Butter,
und drück auf mein Gesicht
des Himmels Sternenschotter,
und mach mir selber Licht.
Nicht länger soll es heißen,
der Mensch sei Kreatur.
Er ist, man wird ihn preisen,
von göttlicher Natur.
Das Ziel
Wisst ihr, dass ich täglich
in meinem Schatten
Sonnen ertränke?
Die unsäglich
schönen Goldkrawatten
der Sterne für nichts verschenke?
Na, dies sagt wenig.
Doch seht, wo ich grad steh:
auf einer Flocke Schnee.
So gelang ihm Wunderbares:
Leben wurde zur Ekstase
und das Dasein ein Gerase.
Und wer war's? Ich war es.
Das Ende
Doch dann wird aufgetischt,
Gewohntes, grau und fade.
Wo ist der Spaß? Wie weggewischt!
Und da liegt eine Made.