Wer Augen hat, kann sehen: Klimawandel

Ich erlebe, wie wir im Garten seit drei Jahren immer mehr gießen müssen, um das Grün zu erhalten.
Ich sehe in den Wäldern unserer Umgebung, wie trocken der Boden ist und die Bäume ihre Abwehrkraft gegen Schädlinge verlieren..
Ich sehe, wie bei uns immer mehr fremdartige Kleintiere und Insekten auftauchen, erst kürzlich wurden hier eine sonst in Portugal lebende Riesenzecke entdeckt ..
Ich sehe die schrumpfenden Gletscher in der Schweiz und auf Island – im Fernsehen dokumentiert  mit Fotos von vor 10 Jahren und von heute...
Ich sehe das Sterben von Korallenbänken, weil sich die Meerestemperatur erhöht..
Ich sehe Eisbären in der Nähe von Siedlungen auftauchen, weil das Eis unter ihnen bricht und sie keine Robben mehr fangen können..
Ich sehe, wie sich der Permafrost in Sibirien auflöst und wie in der Taiga der ausgetrocknete Wald brennt...
Und ich lese, wie immer mehr CO2 ausgestoßen wird, das Treibhausgas, von dem schon vor 20 Jahren gesprochen wurde.. Und das muss mir kein Wissenschaftler beweisen! Denn ich hab es vor Augen: die Zunahme der immer größeren Autos auf den Straßen, der Flugzeuge über uns am Himmel. Dazu die Berichte von Riesenschiffen auf den Meeren.. von der Regenwaldzerstörung in  Brasilien für die Rinderherden zur Fleischproduktion... von den Kohlekraftwerken.. . Alle pusten CO2 oder Methan  in die Luft, wo in großer Höhe die Abgase das Entweichen der Wärme in den Weltraum behindern..
Dadurch steigt die Durchschnittstemperatur auf der Erde mit einer in der Geschichte noch nie dagewesenen Schnelligkeit.
Wenn wir nichts dagegen tun. Ich tu, was ich kann. Ich fahre Rad, ich achte auf unsere Hausbegrünung, ich esse weniger Fleisch. Und ich freue mich, dass wir von unseren Kindern, unseren Enkeln aufgerüttelt werden. Sie sind es, auf die in den nächsten Jahrzehnten eine überhitzte Erde zukommt, wenn jetzt nicht gehandelt wird, und sie haben alles Recht der Welt, uns Alten aus den Sesseln und vom Sofa zu scheuchen!