Zum 8. März

Sie sind schon unentbehrlich – ohne Frage –
die internationalen Frauentage.
Mit ihrer Hilfe ist – wenn auch nicht allen –
doch manchen dies und jenes aufgefallen.

Es gibt – ganz klar – Geschlechter -Unterschiede
mit sanften Übergängen, festen Grenzen,
Kontrasten, die sich wunderbar ergänzen,
und ohne sie wärn viele Menschen ärmer,
denn Reibung macht das Leben häufig wärmer.

Schon höre ich im Hintergrund: „Ach nee!
Das ist doch wieder mal so ein Klischee!“

…mir ganz egal. Und ich behaupte gerade:
„Die Männer brauchen mehr die Apparate,
wogegen alle Welt bemerken muss:
Was Frauen machen, hat mehr Hand und Fuß.
Das gilt für alle Zeiten, Krieg und Friede.

Dies alles“, sag' ich Dir und ihm und Ihnen
„ist gar kein Grund, zu herrschen und zu dienen.“



Vom Glück

Ich hab' die Türe aufgemacht,
dabei ist es herab gekracht
 und rutschte übern Flur.
So rostig – seine Spur!
Wir hatten nie mehr dran gedacht,
dass Du es damals angebracht.
Es hängt seit Jahren hier
über der Eingangstür.
Wir haben es da unten
beim Wiesenweg gefunden.
Kurz vor den Kiefern-Schneisen
lag das gekrümmte Eisen…
…wie waren wir entzückt!
Das bringt ja schließlich Glück.
Beschlossen, um das Glück zu drängen
das Hufeisen uns aufzuhängen…
…doch nun ist es mit lautem Knallen
von seinem Nagel abgefallen.
Es hätte mich auch treffen können –
um mal das Unglück zu benennen.

Ich komme drauf zurück:
Ein Hufeisen bringt Glück!